Globale Vernetzung vs. Gläsener Benutzer

Das Internet ist schon sehr interessant – gerade wenn man sich die Anfangszeiten ansieht und mit dem vergleicht, was es heute bietet. Das Internet ist wie kein anderes Medium geeignet die Wünsche und die Bedürfnisse einer Generation nach Aktualisierungen und Informationen zu befriedigen. Während ich noch zu Jugendzeiten nichts von Web2.0 und dynamischen Webseiten gehört hatte, so ist es doch heute für jeden Jugendlichen selbstverständlich sich in diversen Communityseiten zu bewegen und Daten preis zu geben: Was mache ich heute, was habe ich gestern gemacht und diverse Bilder zu zeigen.

Allerdings wird das Medium in meinen Augen mehr indirekt wahrgenommen. Gerade die aktuell hereinwachsende Generation ist die erste, die diese Techniken als “selbstverständlich” entgegen nimmt. Ich und meine Generation ist in der Startphase mit dabei gewesen und kennt es noch (bei Interesse vorrausgesetzt) von der Pike auf – meine Eltern wiederum müssen sich “selbstverständliches” hart erarbeiten, da dieses absolut neu ist.

Eine neue Art der Kommunikation im Bereich des Mobile Computing läßt diese ganzen Themen mehr und mehr globalisiert und überall lebendig werden: UMTS und mit UMTS die bezahlbaren Zugänge, die es mittlerweile schon gibt. Zusätzlich sorgen Endgeräte wie IPhone von Apple, Geräte von Nokia, nun auch vestärkt Samsung Omnia dazu, das sich das Internet überall nutzen läßt.

Dazu gesellen sich nun die ganzen Web 2.0 Dienste, ob das nun Dinge sind wie Twitter, Karrierenetzwerke (beschränkt) oder die Communityseiten mit der Möglichkeit die Infos über sich, die Angewohnheiten oder Bilder von der Umgebung einzustellen. Man verrät eine Menge über sich. Die Frage ist aber nur ob das schlimm und schlecht ist, ob man sich damit in eine Gefahr begibt oder nicht.

In meinen Augen ist das Internet nicht unbedingt böse – es macht einen allerdings global verfügbar – eigentlich genau so, wie man es auch nutzen möchte. In meinen Augen ist es die Frage, wie man diese “Visitenkarte” Internet denn nutzt. Und das ist der entscheidene Faktor den viele Jugendliche der aktuellen Generation eben nicht verstehen: natürlich ist es “cool” mit 18,19,20, … seine tollen Parties in das Netz zu stellen, zu verlinken und zu verteilen – doch das Netz vergisst nichts. Spätestens wenn Google Cache die Seite indiziert hat findet der Personalberater, der zukünftige Chef oder auch jeder andere diese Informationen im Netz. Und das ist eben nicht voteilhaft.

In meinen Augen ist es ganz wesentlich wichtig, sich “seinen Namen” im Netz von der Masse abheben zu lassen. Die Informationen die man zu bieten hat, sollte man positiv herausstellen und dran arbeiten. Es dauert Jahr bis die gewünschten Ergebnisse bei Google und Yahoo da sind, wo sie sein sollen: ganz vorne.

Ich bin der Meining, den “Gläsernen Benutzer” wird man nicht aufhalten – es ist aber doch jedem die eigene Sache in wie weit er sein Bild im Netz der Netze aussehen läßt.

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Reader's Comments »

  1. [...] ich schon in diesem Bericht geschrieben habe, ist das Bild im Netz der eigenen Person schon wichtig und als Visitenkarte zu [...]

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